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Umwelt
Alternative
Natur
Tradition
der Papierherstellung

Vor dem neunzehnten Jahrhundert, als man anfing, Bäume für die Papierherstellung zu fällen, nutzte man dafür Papyrus, Hanf und Lumpenstoffe. In Europa und weltweit wird Hanf vor allem zur Gewinnung von Fasern angebaut.

Umweltbelastung

Die Papierherstellung verbraucht Holz, viel Wasser, Energie und Chemikalien. Dabei erzeugt sie Abwässer, die die Umwelt schädigen.

Moderner Umweltschutz
Die Entwicklung bei Wasser- und Energieverbrauch ist positiv: Letzterer wurde in den letzten vierzig Jahren um mehr als 50% reduziert.

Hanfpapier - eine Alternative

 

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Es fragt sich, woher die gewaltigen Rohstoffmengen für den globalen Papierhunger der Zukunft kommen sollen. Papier frisst weltweit Wälder auf: von den tropischen Regenwäldern bis zu skandinavischen, russischen und kanadischen Urwäldern. Durch den steigenden Bedarf müssen jährlich rund zehn Millionen Hektar Wald aufgeforstet werden, und das, obwohl die Abholzung der Wälder eine ernstzunehmende Bedrohung für Mensch und Umwelt ist.

Nicht nur, dass Ökosysteme geschwächt werden, Folgen der Abholzung sind auch die vorangetriebene Erosion und die verstärkte Klimaerwärmung. Jede Menge Chemie belastet durch die Papierherstellung die Umwelt!
Bei jedem Recycling werden die Papierfasern verkürzt. Nach maximal sechs Recyclingg-Prozessen sind die Fasern unbrauchbar!
Auch die Verwendung von mitweltbelastendem „Umweltpapier’’. "Deinking" oder Druckfarben-entfernung, stellt die wichtigste Verfahrensstufe bei der Aufbereitung des bedruckten Altpapiers dar. Damit wird vor allem der Weißgrad des Recyclingpapiers verbessert. In Deutschland wird etwa ein Viertel des verarbeiteten Altpapiers deinkt.

Dieser Anteil wird zukünftig steigen, denn nur durch Deinking lassen sich weitere Einsatzgebiete für Altpapier bei der Papiererzeugung erschließen. Dies gilt vor allem für höherwertige graphische Papiersorten, deren Gebrauchswert maßgeblich von seinen optischen Eigenschaften bestimmt wird. In diesen Prozessen werden Chemikalien verwendet, die wiederum in die Gewässer eingeleitet werden.
Bei der Verwendung von Chlor als Bleichmittel können aus den organischen Verbindungen wie dem Lignin Dioxine und Furane entstehen, die besonder giftig und stabil sind. Deshalb wird alternativ dazu seit einiger Zeit Wasserstoffperoxid eingesetzt, welches "umweltneutral" das Bleichmittel "Sauerstoff" abgibt: dabei bleibt reines Wasser (H2O) zurück.

Immer noch werden zur Papierherstellung ökologisch wichtige Wälder abgeholzt!

Dass Papier die Wälder zerstört, war nicht immer so. Bis vor 120 Jahren wurde in Europa praktisch alles Papier aus Lumpengemacht und diese bestanden wie alle Tuche und Seile praktisch ausschließlich aus Hanf oder Lein.  
Wenn wir, um unseren Planeten zu retten und den Treibhauseffekt anzuhalten, künftig auf die fossilen Brennstoffe und Erdölprodukte genauso verzichten wollen, wie auf die Abholzung der Wälder zur Gewinnung von Papier und landwirtschaftlichen Nutzflächen, dann gibt es tatsächlich nur eine Pflanze. Hanf ist als nachwachsender Rohstoff in der Lage, den größten Teil an Papier, Textilien und Nahrungsmitteln sowie des privaten und industriellen Energieverbrauchs zu liefern, dabei die Umweltbelastung einzudämmen, die Böden zu verbessern und die Luft zu reinigen.

In ökologischer Hinsicht ist die Hanfpflanze durch den schnellen Wuchs ein gutes Fruchtfolgeglied, da sie durch ihren dichten, hohen Wuchs Unkraut komplett unterdrückt. Stroherträge von 4 bis 10 Tonnen und Samenerträge von 400 bis 800 kg je Hektar werden erzielt. Ist es an der Zeit, umzudenken und sich auf einen alt bekannten Rohstoff neu zu besinnen. ...

...Hanf
papier

Die Produktion von Papier verschlingt massenhaft Energie, verschmutzt die Gewässer und zerstört notwendige Lebensräume für Mensch und Tier.

In Osteuropa und Asien, vor allem in China, wird mit jährlichen Verbrauchssteigerungen von mindestens 5 Prozent gerechnet.

Wenn sich der Papierverbrauch weiterhin so entwickelt wie bisher, wird der globale Papierverbrauch von heute 320 Millionen Tonnen im Jahr 2004 auf 440 Millionen Tonnen im Jahr 2015 zunehmen.

. Die bleibenden Schäden, die durch das Abfällen des Regenwalds entstehen verändern sowohl das Ökosystem als auch das weltweite Klima. Kahlschläge lassen das Sonnenlicht ungehindert auf die Erde. Der Regen wäscht die Erde fort. Es bleiben Wüstengebiete die nicht einmal den Boden haben, um darauf etwas anzupflanzen.
Es werden zwar Wälder aufgeforstet, aber das sind Monokulturen mit einer Anfälligkeit gegen Baumkrankheiten und Schädlinge, die sich ungehindert ausbreiten können, Bodenerosion aus Mangel an haltbarem Wurzelwerk, mangelnder Schutz gegen Sturm und Wetter, kein Raum für andere Waldpflanzen und -tiere.
Die Erwärmung der Atmosphäre ist zum Teil auf das Fällen der Wälder zurükzuführen.

Um negativen Veröffentlichungen über die Auswirkungen der Baumplantagen entgegenzuwirken, decken die Industrieunternehmen mit Zertifizierungssystemen

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"Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen." Leo Tolstoi

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