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Vor dem neunzehnten Jahrhundert, als man anfing, Bäume für die Papierherstellung zu fällen, nutzte man dafür Papyrus, Hanf und Lumpenstoffe. In Europa und weltweit wird Hanf vor allem zur Gewinnung von Fasern angebaut. Umweltbelastung Die Papierherstellung verbraucht Holz, viel Wasser, Energie und Chemikalien. Dabei erzeugt sie Abwässer, die die Umwelt schädigen. Moderner Umweltschutz
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Es fragt sich, woher die gewaltigen Rohstoffmengen für den globalen Papierhunger der Zukunft kommen sollen. Papier frisst weltweit Wälder auf: von den tropischen Regenwäldern bis zu skandinavischen, russischen und kanadischen Urwäldern. Durch den steigenden Bedarf müssen jährlich rund zehn Millionen Hektar Wald aufgeforstet werden, und das, obwohl die Abholzung der Wälder eine ernstzunehmende Bedrohung für Mensch und Umwelt ist.
Auch die Verwendung von mitweltbelastendem „Umweltpapier’’. "Deinking" oder Druckfarben-entfernung, stellt die wichtigste Verfahrensstufe bei der Aufbereitung des bedruckten Altpapiers dar. Damit wird vor allem der Weißgrad des Recyclingpapiers verbessert. In Deutschland wird etwa ein Viertel des verarbeiteten Altpapiers deinkt.
Dieser Anteil wird zukünftig steigen, denn nur durch Deinking lassen sich weitere Einsatzgebiete für Altpapier bei der Papiererzeugung erschließen. Dies gilt vor allem für höherwertige graphische Papiersorten, deren Gebrauchswert maßgeblich von seinen optischen Eigenschaften bestimmt wird. In diesen Prozessen werden Chemikalien verwendet, die wiederum in die Gewässer eingeleitet werden. |
Immer noch werden zur Papierherstellung ökologisch wichtige Wälder abgeholzt! Dass Papier die Wälder zerstört, war nicht immer so. Bis vor 120 Jahren wurde in Europa praktisch alles Papier aus Lumpengemacht und diese bestanden wie alle Tuche und Seile praktisch ausschließlich aus Hanf oder Lein.
Wenn wir, um unseren Planeten zu retten und den Treibhauseffekt anzuhalten, künftig auf die fossilen Brennstoffe und Erdölprodukte genauso verzichten wollen, wie auf die Abholzung der Wälder zur Gewinnung von Papier und landwirtschaftlichen Nutzflächen, dann gibt es tatsächlich nur eine Pflanze. Hanf ist als nachwachsender Rohstoff in der Lage, den größten Teil an Papier, Textilien und Nahrungsmitteln sowie des privaten und industriellen Energieverbrauchs zu liefern, dabei die Umweltbelastung einzudämmen, die Böden zu verbessern und die Luft zu reinigen. In ökologischer Hinsicht ist die Hanfpflanze durch den schnellen Wuchs ein gutes Fruchtfolgeglied, da sie durch ihren dichten, hohen Wuchs Unkraut komplett unterdrückt. Stroherträge von 4 bis 10 Tonnen und Samenerträge von 400 bis 800 kg je Hektar werden erzielt. Ist es an der Zeit, umzudenken und sich auf einen alt bekannten Rohstoff neu zu besinnen. ... |
Die Produktion von Papier verschlingt massenhaft Energie, verschmutzt die Gewässer und zerstört notwendige Lebensräume für Mensch und Tier. In Osteuropa und Asien, vor allem in China, wird mit jährlichen Verbrauchssteigerungen von mindestens 5 Prozent gerechnet. . Die bleibenden Schäden, die durch das Abfällen des Regenwalds entstehen verändern sowohl das Ökosystem als auch das weltweite Klima. Kahlschläge lassen das Sonnenlicht ungehindert auf die Erde. Der Regen wäscht die Erde fort. Es bleiben Wüstengebiete die nicht einmal den Boden haben, um darauf etwas anzupflanzen. |
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"Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen." Leo Tolstoi