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Zertifizierungssysteme wie FSC, PEFC, SFI und RSPO liefern den Industrieunternehmen falsche „grüne“ oder „ökologische“ Deckmäntelchen, dank derer sie ihre Geschäfte wie gewohnt weiterlaufen lassen können.
Erst grosse Produktionen lassen die Stückzahlpreise deutlich sinken. Umwelt- und Sozialorgani-sationen rund um den Globus riefen zum 21. September zum weltweiten Aktionstag gegen Baumplantagen aus. Lange nachdem vor etwa 2000 Jahren Hanfpapier von den Chinesen erfunden wurde, waren bis zum Jahr 1883 Hanftextilien mit einem Anteil von 75 bis 90 % die wichtigste Quelle für das Papier.
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Baumplantagen sind das Feigenblatt, mit dem die Industrie versucht, ihr zerstörerisches Streben zu verdecken. Aber wer genauer hinschaut, erkennt schnell, dass das Betreiben der Baumplantagen der gleichen ausbeuterischen Logik folgt wie die Rodung des Regenwaldes. Leidtragende sind die Regenwälder, kostbaren Wasserressourcen, Böden und die Einwohner, deren Lebensgrundlagen entzogen werden. Auch für die industriellen Baumplantagen geht Ackerland verloren. Bauern haben keine Chance mehr, sich und ihr Dorf zu ernähren. Die Plantagen verschmutzen und erschöpfen die kostbare Ressource Wasser; die Böden werden nachhaltig geschädigt. Auch schrecken Betreiber und lokale Verwaltungen nicht vor Menschenrechtsverletzungen zurück, wenn es um ihre Belange geht. Unter den Plantagen leidet die gesamte Bevölkerung! Stoppen Sie den Ausbau der Baummonokulturen!Auf der ganzen Welt werden Millionen Hektar produktiver Landfläche in grüne Wüsten umgewandelt, die der Öffentlichkeit dreisterweise als "Wälder" präsentiert werden. Die Menschen vor Ort werden vertrieben, um Platz für die endlosen Reihen von identischen Bäumen zu schaffen. Das Ackerland der lokalen Kleinbauern wird in industrielle Baumplantagen für den Export umgewandelt. Die Monokulturen nehmen ihnen die Chance, selbst für ihre Ernährung zu sorgen. Die Plantagen verschmutzen und erschöpfen die kostbaren Wasserressourcen und schädigen die Böden. Menschenrechtsverletzungen sind weit verbreitet und reichen vom Verlust der Existenzgrundlagen und die Verdrängung bis hin zu Repression und sogar Fälle von Folter und Tod. Unter den Plantagen leidet die gesamte Bevölkerung, am stärksten betroffen sind jedoch die Frauen. Trotz aller verfügbaren Beweise über die gravierenden sozialen und ökologischen Auswirkungen dieser Monokulturen in Ländern wie Brasilien, Indonesien, Kambodscha, Kolumbien, Malaysia, Spanien, Südafrika und USA werden diese von den Zusammenschlüssen der Akteure gefördert. Beteiligt sind die Welternährungsorganisation (FAO), bilateralen Institutionen, das Forum der Vereinten Nationen für die Wälder und nationale Regierungen sowie private Beratungsunternehmen, Banken und Entwicklungshilfeorganisationen. |
Die komplexen tropischen Urwälder reagieren sehr sensibel auf den Holzeinschlag. Die gravierenden Eingriffe vermindern unausweichlich die Artenvielfalt, schädigen Böden, Wasser- und Klimabilanz sowie die lokale Bevölkerung. Daran können auch angebliche Nachhaltigkeitssiegel nichts ändern. Natur in Gefahr. Der Wald, der einstmals Madagaskar vollständig bedeckte, ist nur noch zu 10 Prozent erhalten. |
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Es gibt auch Paier aus anderen natürlichen Rohstoffen, wie
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