Geschichte Leben mit Papier

Hanf als Alternative

Umwelt

Hanfpapier hat eine Jahrtausende alte Tradition, die bis ins Alte China zurückreicht.

hanfbriefpapier

Es ist auch ohne Chlorbleiche besonders hell, da Hanffasern sehr hell sind, dabei aber besonders undurchsichtig. Hanfpapier war damals und ist heute teurer als Holzpapier, es ist beständiger, vergilbt weniger, ist wasser- und reißfest und zu verschiedenenen Stärken, Formaten und Qualitäten zu verarbeiten: Spezialpapiere vom feinsten Filterpapier über Banknoten bis zum schönsten Bütten. Neben der Herstellung von hochwertigen Spezialpapieren aus den wertvollen Fasern, ist vor allem die Herstellung von preiswerten Papieren und Pappen aus den Schäben interessant, die man früher meist verbrannte bzw. zu Pferdestreu verwandte.
Die edlen Papiere für den Buchdruck und die Leinwand (englisch canvas) für Ölgemälde waren meist aus den glänzenden, widerstandsfähigen Fasern der Hanf-Pflanze gemacht.

Papier brauchen wir jeden Tag, und das in grossen Mengen Unser Alltag ist ohne Papier nicht mehr vorstellbar. Für die vielen Verpackungen und Tüten brauchen wir Zellstoff. Den wiederum findet man in Pflanzen. Doch die Abholzung der Wälder zerstört unsere Umwelt und damit unser Ökosystem. Die Folgen sind zahlreich, sowohl für die Bewohner der Länder, aus welchen das Holz kommt, als auch für uns alle weltweit. Bodenerosion macht das Land dort zur Wüste. Vielleicht ist Ihnen das alles bewusst und sie wollen etwas tun, das dem entgegentritt: Nutzen Sie den offensichtlichen Vorteil des nachwachsenden Rohstoffs Hanf.

Hanfpapier
Die Klimaerwärmung hat schon spürbare Auswirkungen auf das globale Wetter. Wenn Sie Hanfpapier bestellen wollen, klicken Sie hier..

Doch blicken wir erst mal in die Gegenwart: In Deutschland allein haben wir einen jährlichen pro Kopf Verbrauch von 190 Kilogramm Papier. Bis 2010 soll sich das sogar, laut World Watch Institut, verdoppeln.

In China hat man bereits 2000 Jahre vor unserer Zeit aus Hanf Papier hergestellt.
Der Fasergehalt des Hanfes ist zum Teil höher als der anderer holzfreien Quellen der Zellstoffherstellung wie Flachs, Jute, Bambus und Getreidestroh. Auf jeden Fall lassen sich die gewachsenen Strukturen von Pflanzenfasern generell leichter aus den Stängeln lösen. Zellstoff und Papier aus Pflanzenfasern lassen sich deshalb mit weniger Chemie und damit umweltfreundlicher herstellen. Für die Papierindustrie sind vor allem Hanfsorten mit einem langen Stängel und einem niedrigen THC -Gehalt interessant.

Hanfpapier

Diese weisen nämlich eine hohe Resistenz gegen Bodenkrankheiten (Parasiten und Schimmel) auf. Wird die gesamte Hanfpflanze zur Zellstoffherstellung genutzt, ist der Ertrag rund viermal höher als bei der Holznutzung.
Die Eigenschaften des Hanfpapiers sind ähnlich denen der Hanftextilien. Es ist haltbarer, reißfester und unempfindlicher gegen Feuchtigkeit.

mehr...

Das weiße Frischfaserpapier wird aus Zellstoff hergestellt, der meist aus Holz unter Einsatz großer Mengen an Energie und Wasser gewonnen wird. Da circa 92 Prozent des derzeitig hergestellten Papiers aus dem Rohstoff Holz bestehen, nimmt der Abholzungsdruck auf die uns noch erhalten gebliebenen (Ur-)Wälder weiter zu. Durch den steigenden Bedarf müssen jährlich rund zehn Millionen Hektar Wald aufgeforstet werden. Und das, obwohl die Abholzung der Wälder eine ernstzunehmende Bedrohung für Mensch und Umwelt ist.

wald

Nicht allein die Ökosysteme werden geschwächt, auch die vorangetriebene Bodenerosion und der verstärkte Treibhauseffekt sind Folgen der Abholzung.

zum Artikel...